Meteoritentour ins Ries

Meteoritentour ins Ries 

 2 Tage Wanderreiten in Nordschwaben 

täglicher Start von Mai bis Mitte Oktober möglich - Tourausschreibung mit Bildern hier zum Download

Rittbeschreibung:

Durch den Einschlag eines riesigen Meteoriten auf der Hochfläche zwischen der Schwäbischen und Fränkischen Alb entstand ein weitläufiger Krater – das Ries. Das erhalten gebliebene Teilstück dieser Albhochfäche wird Riesalb genannt. Sie ist reich an Höhlen im Karstgestein. Bei diesem Routenvorschlag wird für jeden Geschmack etwas geboten: Schattige Wälder, weite Blicke über die Fluren des Rieskraters, ein dichtes Netz an bereitbaren Feld-, Wald- und Wiesenwegen, die zum Traben und Galoppieren einladen, verträumte Wacholderheiden an Jurahängen, Höhlen und Burgruine Niederhaus aus der Stauferzeit zur Besichtigung. Mit Badegelegenheit im Schmähinger Weiher. Vorzüglich zu Abend essen könnt ihr in der historischen Altstadt von Nördlingen.

In diesem Beispiel beginnen und enden wir mit der WanderReitbetrieb Hof Kranichaue (Station 76) in Leiheim. Natürlich ist jede der beiden beteiligten Stationen als Ausgangspunkt und Ziel geeignet! Die Tour ist auch mit Verlängerungstagen vor Ort zu buchen. Bei der Planung eurer Tagesritte in die Umgebung sind euch eure Stationsleiter gerne mit Routenempfehlungen behilflich. 

Tag 1: Heute brecht ihr nach ausgiebigem Frühstück auf ins Ries.

Durch die Wälder des Riesrandes steuert ihr Forheim an, wo ihr an einem idyllischen Naturgrillplatz am Ausgang des Kartäusertales eine erste Pause einlegen könnt. Dann folgt ihr einer stillen einspurigen Teerstrasse, die entlang dem Zaun eines Schwarzwildgeheges auf die Ortschaft Schweindorf zu führt. Da ihr das Wildgehege zu umgehen habt, könnt ihr erst dort wieder in den Wald einbiegen. Mitten im weitläufigen Wald finden ihr leicht den Weg zur Hohlensteinhöhle, deren hohe Öffnung schräg abwärts tief in die Erde führt. Nehmt eine Taschenlampe mit, dann könnt ihr sie gut zu Fuß besichtigen während sich die Pferde an Bäume gebunden ein wenig ausruhen dürfen.

Von der Hohlensteinhöhle aus wendet ihr euch der Thalmühle bei Ederheim zu, wo euch und eure Pferde ein wunderschöner Fischweiher unterhalb von wachholderbewachsenen, felsigen Steilhängen zur Rast einlädt. Wer lieber einkehren möchte, macht einen Abstecher zum nahe gelegenen Biergarten am Jagdhaus Alte Bürg. Von hier aus könnt ihr auch einen Blick auf die bekannten Ofnethöhlen und Reste eines römischen Gutshofes werfen.
Nach geruhsamer Pause ersteigt ihr die Jurahöhen des inneren Rieskraterringes. Von hier aus seht ihr den über 80 m hohen Kirchturm von Nördlingen, der von den Einheimischen liebevoll „Daniel“ genannt wird. Er ist erbaut aus Suevit-Gestein, welches durch die Gesteinsschmelze bei den enorm hohen Temperaturen des Meteoriteneinschlages entstanden ist.

Am frühen Abend trefft ihr in Reimlingen an der Reit- und Fahranlage Adlerberg (Station 88) ein, wo euch Conny und Wolfgang Funk schon erwarten. Zum Abendessen ist die Gastronomie in Nördlingen eine echte Empfehlung. Oder ihr lasst euch vom Pizzaservice ein Essen in eure Ferienwohnung bringen und macht es euch dort gemütlich.

Tag 2: Auch heute wartet nach ausgiebigem Frühstück wieder ein herrlicher Reittag auf euch.

Vorüber am Deutschordensschloss und dem Kloster verlasst ihr Reimlingen und reitet vorbei am Schmähinger Weiher nach Südwesten auf den Albuch zu, einer Anhöhe, an deren Hängen im 30-jährigen Krieg eine blutige Schlacht tobte. Ein Gedenkstein erinnert heute noch an ihre Opfer. Hier bitte auf den Wegen bleiben, um die empfindliche Pflanzenwelt zu schützen.

Friedvoll und still liegt auf der anderen Talseite die Burgruine Niederhaus vor euch. Ein Besuch dieser Burgruine lohnt sich, sie ist wirklich sehenswert. Im Tal des Forellenbaches zu Füssen der Burgruine gibt es Gras und Wasser für die Pferde, die im Schatten der Bäume angebunden gerne auf euch warten werden. Nach Rast und Burgerkundung steht nun die Überwindung des Ries-Kraterrandes an. Vorbei am Waldrand und dem Naturschutzgebiet Ganzenberg reiten ihr weiter und umgeht, auf der Talsohle dem Waldrand Richtung Hohenaltheim folgend, die höchste Erhebung des Riesrandes. Bevor ihr bergauf in den Wald reitet, könnt ihr bei klarer Sicht in der Ferne die Umrisse des Hesselberges in Fränkischen Seenland erblicken.

Dann taucht ihr in den Schatten des Waldes ein. Stetig bergauf reitet ihr nun weiter, bis ihr auf der Höhe den Waldrand mit Blick auf Bollstadt erreicht. Weiter Richtung Süden geht euer Ritt, immer dem offenen Gelände zwischen zwei Waldstücken folgend. Kurz reitet ihr noch einmal in den Wald hinein, um ihn bald darauf in Richtung Oberringingen zu verlassen. Durch Felder und Wiesen zieht ihr nun entlang dem Fohlenbach und durch Unterringingen hindurch, dann habt ihr den Ausgangspunkt eurer Tour, WanderReitbetrieb Hof Kranichaue (Station 76) wieder erreicht.

Bei Kaffee und Kuchen könnt ihr den Ritt hier ausklingen lassen.

Voraussetzungen:

Sattelfest in allen 3 Gangarten, gute Kondition bei Pferd und Reiter, ausreichend Hufschutz

Leistungen

2 x Übernachtung/Frühstück, 1 x Abendessen, 2 x Lunchpaket

Unterkunft

Doppelzimmer und FeWo, Pferde in Box, Koppel oder Paddock mit Unterstand

Preis pro Person: 75,00 Euro bei Anreise am Vortag incl. Kartenverleih

tägl. Reitdauer 4 - 6 Std. (23 bis 26 km)

Zusatzservice: Rittführung, Leihpferd (nur bei Rittführung), Hänger- und Gepäcktransfer auf Wunsch gegen Aufpreis möglich.

Ansprechpartner:

Elke Ganser-Braum (Station 76)
Leiheim 10, 86657 Bissingen

Telefon: 0 90 89 / 920 045, Mobil: 0172 / 700 09 95

Conny Funk (Station 88)
Nordenstr. 14, 86756 Reimlingen

Telefon: 0 90 81 / 28 202, Mobil: 0172 / 958 58 20

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